Wussten Sie, dass der Fahrzeugbestand in den nächsten zehn Jahre stabil bleiben wird und die Menge der zu entsorgenden Reifen konstant? Die für Recycling verwendeten, bekannten Verfahren hingegen verändern sich – es wird immer weniger thermisch verwertet.

Entsprechend der Kreislaufwirtschaft ist es Ziel, alle Rohstoffe zu verwerten und wieder zu verwenden. Die Reifenvermahlung ist eine Technologie, die dazu einen wichtigen Beitrag leistet, indem technologisch aufwendiges und hochwertiges Gummimehl hergestellt wird. Gummimodifizierter Asphalt ist eine hervorragende Möglichkeit, das Gummimehl wieder zu verwerten.

Das wissen nicht nur die Altreifenentsorger, sondern auch Spezialchemieunternehmen wie Evonik, das auf diesem Gebiet forscht und die zur Verarbeitung notwendigen Additive wie „VESTENAMER®“ herstellt. Einschlägige Untersuchungen zeigen, dass Gummiasphalt mit dem Additiv VESTENAMER®“ problemlos zu verarbeiten ist und entscheidende Vorteile bietet: weniger Spurrinnenbildung, längere Haltbarkeit und besonders bei Verlegung von offenporigen Asphalten eine deutlich geringere Geräuschentwicklung.

Um die Qualität des gummimodifizierten Asphalts im Einsatz zu zeigen, wird das Betriebsgelände von KURZ in Wendlingen von dem Kirchheimer Straßenbauer Waggershauser mit Gummiasphalt asphaltiert. Das Vorhaben wird außerdem wissenschaftlich von der Ingenieurgesellschaft PTM Dortmund begleitet. „Wir investieren hier viel Geld in die Zukunft. Einfacher wäre es gewesen, das Betriebsgelände mit „normalem Asphalt“ zu belegen“, erläutert Hanna Schöberl, „ aber es ist natürlich ein großer Fortschritt, wenn wir direkt vor unserer Haustür die Vorteile live zeigen können.“

Dieses Projekt startet nun und wir zeigen Ihnen exklusive Einblicke in unserem Bautagebuch!

Gummimodifizierter Asphalt als Teststrecke auf dem Betriebsgelände

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